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Verband sozialistischer Studentinnen und Studenten
Sektion Wien
http://www.vsstoe-wien.at
WU OFFENSIV April 2009
Ein Grundstipendium... hört sich doch gut an, oder? 770 Euro im Monat fürs Studieren, Wohnen und Leben. Studieren ist Arbeit – ein zügiges Studium erfordert immerhin eine Wochenarbeitszeit von mindestens 40 Stunden. Zusätzlich noch arbeiten zu gehen, frisst viel von der Zeit, die eigentlich zum Studieren nötig wäre. Dass die Studienbedingungen nicht gerade die besten sind, ist ja jedem/r StudentIn an der WU nur allzu bewusst. Ein aktuelles Highlight etwa sind geblockte Lehrveranstaltungen im Austria Center. Damit ist viel schneller als gedacht die Mindeststudiendauer samt Toleranzsemester vorbei. Dann ist es aus mit der Unterstützung des Staates: keine Studienbeihilfe, keine Familienbeihilfe, kaum mehr andere Vergünstigungen. Das Geld, das dann fehlt, muss natürlich wieder dazu verdient werden. Wer will schon sein/ihr Studium abbrechen, weil irgendwelche willkürlich festgelegten Bedingungen nicht erfüllt werden können? Ein weiterer großer Vorteil des Grundstipendiums: Es ersetzt die Ansprüche auf Unterhalt von den Eltern.
Im Klartext: keine Rechtfertigungen mehr, warum genau jenes Studium gewählt wurde; keine Streitereien mehr um Alimente. Alle StudentInnen, die sich jetzt regelmäßig mit ihren Vätern, AnwältInnen oder dem Gericht auseinandersetzen müssen, um zu ihrem Geld zu kommen, würden sich das mit dem Grundstipendium ersparen. … hört sich doch gut an, oder?
mehr zum Grundstipendium und weiteren spannenden Themen findest du im aktuellen Offensiv!
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