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Verband sozialistischer Studentinnen und Studenten
Sektion Wien
http://www.vsstoe-wien.at
Die Alternative- für eine ÖH mit Biss!
:: Weg mit den Wartejahren , keine Benachteiligung der Wartenden bei Beihilfen
Wer kennt die Horrorgeschichten nicht? Sie betreffen mehr StudentInnen als viele denken. Nach der SIP 1, vor dem Turnus und im Zahnmedizinstudium kommt es immer wieder zu unverschuldeten Wartezeiten. Viele verlieren die Familienbeihilfe und sind ein Jahr oder mehr im kompletten Leerlauf, da können auch Wahlfächer nichts daran ändern. Es ist die gesetzliche Pflicht der Universität, den Studierenden ein ordentliches Studium ohne Verzögerungen zu ermöglichen. Wir fordern daher die komplette Abscha ung von Wartejahren und dass bereits geleistete Wartejahre nicht in die Semesterzählung bei Beihilfen und Studiengebührenberechnung aufgenommen werden.
:: Blockprüfungen statt einer Monsterprüfung im Jahr
Die SIP ist das Schreckensgespenst aller MedizinstudentInnen. Eine Prüfung, deren praktischer Wert für das Studium nach wie vor mehr als umstritten ist und die eindeutig als Knock-Out-Prüfung zum Aussieben der Studierenden missbraucht wird, ist nicht sinnvoll. Wir fordern daher eine Aufsplittung der Prüfung auf Blöcke, um das Lernpensum besser bewältigen zu können.
:: Mehr Plätze und Bezahlung fürs 72 Wochen Praktikum
Auf der Zahnmedizinischen Fakultät der MUW sind alle StudentInnen verpflichtet ein 72-wöchiges unbezahltes Praktikum abzuleisten. Weil das Praktikum ausschließlich auf der Zahnklinik in der Währingerstraße absolviert werden kann, gibt es zu wenig Plätze und es kommt zu langen Wartezeiten. Wir fordern die nanzielle Absicherung der StudentInnen, die tagtäglich PatientInnen auf der Zahnklinik versorgen. Weiters fordern wir die Beseitigung der Wartezeiten indem die Universität das Absolvieren des Praktikums auch an anderen Standorten möglich macht, wie es auch beim Turnus möglich ist.
:: Mehr Lernplätze und mehr Raum für Studierende zur freien Nutzung
Gerade MedizinstudentInnen verbringen durch die vielen Pflichtlehrveranstaltungen und den großen Lernaufwand viel Zeit auf der Uni. Lernplätze sind am AKH sehr knappes Gut und täglich umkämpft. Die Universität stellt auch Lebensraum für tausende StudentInnen dar. Weder am AKH noch in den Gebäuden der Vorklinik gibt es einen Raum für StudentInnen, wo wir zusammensitzen, Mittag essen, oder einfach kurz entspannen können. Wir fordern daher das Ausbauen der Lerngelegenheiten und die Scha ung eines Studierendenraumes.
:: Karriere ermöglichen- aktive Frauenförderung im Studium und an Lehrkrankenhäusern
Im neuen Studienplan wird erfreulicherweise bereits fast überall auf geschlechterspezifische Unterschiede eingegangen. Jedoch existiert die gläserne Decke für Frauen in ihrer Karriere als Medizinerinnen nach wie vor, sowohl in Krankenhäusern, als auch in der Forschung. Wir fordern daher aktive Frauenförderung und Karriereförderung für Frauen bereits im Studium und ein eindeutiges Bekenntnis dazu an allen Lehrkrankenhäusern.
