Verband sozialistischer Student_innen

Unser Programm fürs Juridicum

Der VSStÖ hat in den letzten Jahren bewiesen, dass er kompromisslos auf der Seite der Studierenden steht. Egal ob es um Studiengebühren, Verschärfungen der Studieneingangsphasen oder die Familienbeihilfenkürzung geht, wir lassen uns von niemandem vorschreiben was zu tun ist und kuschen nicht vor der Regierung oder der Universitätsleitung.

In der Studienvertretung wollen wir Studierenden durch kompetente Beratung den Weg durch den Bürokratiedschungel erleichtern und eine starke Stimme gegenüber Professor_innen und Fakultät sein. 

Forderungen für die StV Jus Diplom

Der VSStÖ hat in den letzten Jahren bewiesen, dass er kompromisslos auf der Seite der Studierenden steht. Egal ob es um Studiengebühren, Verschärfungen der Studieneingangsphasen oder die Familienbeihilfenkürzung geht, wir lassen uns von niemandem vorschreiben was zu tun ist und kuschen nicht vor der Regierung oder der Universitätsleitung.

In der Studienvertretung wollen wir Studierenden durch kompetente Beratung den Weg durch den Bürokratiedschungel erleichtern und eine starke Stimme gegenüber Professor_innen und Fakultät sein. 

Kritisch und selbstbestimmt studieren

Abschaffung der Voraussetzungsketten

Durch die Einführung des neuen Studienplans wurden fast alle Möglichkeiten das Jusstudium selbst zu gestalten abgeschafft. Studierende sind mündig genug, um unseren Stundenplan selbst einzuteilen und zu erkennen, wann welche Lehrveranstaltungen Sinn machen. Durch die Abschaffung der Voraussetzungsketten innerhalb der Abschnitte könnte besser auf das individuelle Lernverhalten eingegangen werden und ein Stück sebstbestimmter studiert werden. 

Freie Wahlfächer im Jus-Studium

Wir treten für die Wiedereinführung der freien Wahlfächer ein. Diese ermöglichen es Jus-Studierenden einen Blick über den Tellerrand zu werfen, in andere Studienrichtungen zu schnuppern und machen inter- und transdisziplinäre Lehre möglich. 

Freie Prüfer_innenwahl

Im Jus-Studium sind wir mit vielen großen und dementsprechend schweren Prüfungen konfrontiert. Gerade bei mündlichen Prüfungen stehen negative und unfaire Benotungen oft an der Tagesordnung. Um diese Willkür zu stoppen, braucht es dringend eine freie Prüfer_innenwahl ? und das ab dem ersten Antritt, wie es beispielsweise an der Uni Graz schon seit Jahren praktiziert wird. Denn der Studienerfolg darf nicht vom Nachnamen abhängig sein.  

Studieren und Arbeiten

80 Prozent aller Studierenden müssen arbeiten um ihr Leben und Studium finanzieren zu können. Um Studium und Job besser vereinbaren zu können, müssen Lehrveranstaltungen vermehrt am Abend und geblockt an Wochenenden angeboten werden. 

Konsequente Frauen*förderung

Mehr als die Hälfte aller Studienanfänger_innen sind heute Frauen*. Wirft man aber einen Blick auf den weiteren universitären Berufsweg, wird ihr Anteil nach oben hin immer dünner. Nur noch 16 Prozent Professorinnen* und lediglich vier Rektorinnen* stehen auf den oberen Stufen der wissenschaftlichen Karriereleiter. 

Frauen* in die Chef_innenetage

Um diesen Umstand zu ändern muss früh angesetzt werden. Es braucht eine konsequente Förderung von Frauen*, die schon im Studium beginnen muss. Frauen*quoten sind hierbei ein erster Schritt ? von den Assistent_innenstellen bis hin zu den Professuren. Frauen*förderung darf nicht länger nur ein Lippenbekenntnis sein, sondern muss aktiv umgesetzt und im Notfall auch sanktioniert werden. 

Männer*bünde zerschlagen

Gerade am Juridicum sind Männer*bünde keine Seltenheit. Durch sie werden Frauen* strukturell an der Universität diskriminiert. Um eine Gleichstellung zu ermöglichen gilt es Männer*seilschaften und die damit einhergehenden Sexismen aufzubrechen und im Gegenzug Frauen*netzwerke zu stärken. 

 

Kandidat_innen für die StV Jus Diplom

 Deine starke Stimme für eine kämpferische StV Jus Diplom!

 

Klaus Graf

"Ich studiere seit 2007 Jus sowie Politikwissenschaft. Mir ist es ein großes Anliegen, dass wir Student_innen wieder als mündige, selbstverantwortliche Personen betrachtet werden."

 

Oona-Allegra Kroisleitner

"Ich studiere seit 2005 Rechtswissenschaften und Theater- Film und Medienwissenschaft. Seit den letzen Wahlen bin ich Vorsitzende der  ÖH Uni Wien. Ich denke, dass ich die Erfahrung, die ich in diesen letzten beiden Jahren sammeln konnte auch in der Studienvertretung gut nutzen kann." 

 

Josef Pöcksteiner

"Ich studiere mittlerweile im achten Semester Jus. Den Studierenden muss eine kämpferische StV zur Seite stehen."

 

Julia Raffalt

"Oft genug habe ich mich in den letzten Jahren über die alles andere als idealen Bedingungen an unserer Fakultät geärgert. Seit der AudiMax-Besetzung 2009 engagiere ich mich inzwischen politisch ? weil wir Student_innen unseren Studienalltag nicht von anderen bestimmen lassen dürfen!"

 

Sandra Tanyi

"Politisch interessiert war ich schon immer, aktiv geworden bin ich aber erst, als die AudiMax-Besetzung losging und ich sah, wie viel man als Student_in tatsächlich bewirken kann."

 

 

 

 

Forderungen für die StV Jus Doktorat

Doktoratsberatung ausbauen 

Der zeitliche Aufwand eine den wissenschaftlichen Ansprüchen entsprechende Dissertation zu verfassen, ist enorm. Die Bedingungen am Juridicum tragen nicht gerade zu einer Erleichterung bei. In manchen Fächern gleicht die Suche nach einer_einem nicht überlasteten Betreuer_in, derjenigen nach der berühmten Nadel im Heuhaufen.

Um Studierenden diesen Spießrutenlauf zu erleichtern, braucht es eine kompetente Beratung von Seiten der Studienvertretung. Eine wichtige Verbesserung wäre hier bereits der Ausbau der Doktoratsberatung. Es sollen mehr Termine und Informationsmaterialien angeboten werden.&nb

Vereinbarkeit von Studium und Beruf

Gerade im Doktoratsstudium ist die Vereinbarkeit von Studium und Beruf ein schwieriges Thema. Um berufs-tätigen Dissertant_innen den Besuch von Lehrveranstaltungen zu ermöglichen, braucht es dringend eine Umgestaltung des Angebots. So sind für arbeitende Studierende besonders die tagsüber angebotenen Termine schwierig wahrzunehmen. Gerade unter den freien Wahlfächern finden sich nur wenige Abendtermine. 

Ein erster Schritt in die richtige Richtung wäre es, sämtliche verpflichtenden Lehveranstaltungen auch am Abend und geblockt am Wochenende anzubieten.&nb

Literaturzugang leichter machen

Der Zugang zur Literatur für das Doktoratsstudium ist oft schwierig. Viele im Bibliothekskatalog verzeichneten Werke sind oft nicht auffindbar. Auch wenn Bücher nicht von Universitätsassistent_innen ausgeliehen wurden ? welche die Bücher mitunter mehrere Monate bei sich im Institut aufbewahren ? sind sie oft nicht dort, wo sie sein sollten. Eine Ursache dafür ist die nicht vorhandene elektronische Sicherung der rechtswissenschaftlichen Fachbereichsbibliotheken, welche an anderen Universitätsstandorten bereits üblich ist und auch ins Juridicum Einzug halten sollte. 

Die Öffnungszeiten der Bibliothek machen die Recherche besonders für berufstätige Dissertant_innen schwer. Eine Ausweitung der Öffnungszeiten sämtlicher Stockwerksbibliotheken, auch auf das Wochenende, würde die Situation wesentlich verbessern. Vor allem Dissertant_innen, die bereits als Konzipient_innen tätig sind, würden davon profitier

Ausdehnung der Familienbeihilfe

Durch die gesetzliche Neuerung wird ab diesem Juni die Familienbeihilfe nur noch bis zum 24. Lebensjahr ausbezahlt. Schon vor dieser Novelle war es nicht immer einfach nach dem Diplomstudium auch noch das Doktoratsstudium vor 26 beendet zu haben. Die Neuregelung stellt vor allem für Dissertant_innen eine erneute Hürde dar. 

Wir setzen uns dafür ein, dass die Familienbeihilfekürzung nicht nur zurückgenommen wird, sondern an die durchschnittliche Studiendauer angepasst wird und unabhängig von einer Altersgrenze in Anspruch genommen werden kann. Damit auch Doktoratsstudierende einen Anspruch auf Familienbeihilfe haben.

Kandidat_innen für die StV Jus Doktorat

Deine starke Stimme für eine kompetente StV Jus Doktorat ? mit Erfahrung! 

 

Mag.a Ilia Dib

Bisherige Tätigkeiten in der ÖH:

  • Mandatarin der ÖH-Bundesvertretung
  • Vorsitzende des VSStÖ
  • hochschulpolitische Sprecherin des VSStÖ

Fabian Fusseis

Bisherige Tätigkeiten in der ÖH:

  • Wirtschaftsreferent der ÖH Uni Wien
  • politischer Sekretär des VSStÖ Wien

Karim Mousa

Bisherige Tätigkeiten in der ÖH:

  • Mandatar der ÖH-Bundesvertretung
  • Mitglied der Rechtsmittelkommission an der Uni Wien
  • Finanzreferent des VSStÖ Wien

Julia Pucher

Bisherige Tätigkeiten in der ÖH:

  • Referentin im Sozialreferat der ÖH Uni Wien

Elisabeth Schindler

Bisherige Tätigkeiten in der ÖH:

  • Vorsitzende der ÖH-Bundesvertretung
  • Bildungspolitisches Referat der ÖH-Bundesvertretung
  • Frauen*sprecherin des VSStÖ Wien
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