Unigruppen

Momentum 09 - Freiheit
Mein Praktikum - und wo sammelst du Berufserfahrung?
Sozial- und Studienrechtsberatung

Verband sozialistischer Studentinnen und Studenten
Sektion Wien
http://www.vsstoe-wien.at

Rassentheorie bei Olympia

Burschenschaft Olympia lädt Rushton zu Veranstaltung ein.

Die schlagende Burschenschaft Olympia hat sich schon in der Vergangenheit durch ihre einschlägige Einladungspolitik „ausgezeichnet“. So wurde im Jahr 2005 der Holocaustleugner David Irving zu einem Vortrag auf die Bude der Olympia geladen. Die Staatsanwaltschaft kam ihm aber zuvor und er wurde wegen Wiederbetätigung verhaftet und verurteilt. Einige Jahre zuvor durfte schon Frank Rennicke, einer der bekanntesten neonazistischen Liedermacher Deutschlands (mit Texten, die keine Zweifel offen lassen) und einer der führenden NPD-Funktionäre, einen Liederabend auf eben jener Bude veranstalten. Auch Jörg Hähnel, Bundesvorstandsmitglied der NPD und neonazistischer Liedermacher, war ein gern gesehener Gast.

Im laufenden Geschäftsjahr 2009/2010 hat nun besagte Olympia den Vorsitz der „Burschenschaftlichen Gemeinschaft“, ein Zusammenschluss von 44 Burschenschaften der Republik Österreich und der Bundesrepublik Deutschland, inne. Als die Olympia das letzte Mal den Vorsitz übernommen hatte, verabschiedeten sich einige der gemäßigteren Verbindungen, weil sie sich von dieser nicht repräsentieren lassen wollten.

Im Rahmen ihrer Vorsitztätigkeit über die Burschenschaftliche Gemeinschaft lädt die Olympia nun erneut zu einem Vortrag auf ihre Bude. Vortragender: John Philippe Rushton. Er referiert über sein Werk „Rasse, Evolution und Verhalten“.

In der Einladung wird Rushtons These der „Ungleichheit der Rassen“ erläutert. So gibt es laut Rushton drei „Rassen“ die sich aufgrund „massiver genetisch bedingter Unterschiede“ voneinander unterscheiden.  So ist die „asiatische Rasse“ der „weißen“ und beide wiederum „mit deutlichem Abstand der schwarzen Großrasse“ in punkto „Intelligenz, Gehirngröße, Lebenserwartung“ überlegen. „Die schwarze Rasse“ wiederum führt bei „Kriminalitätsrate, HIV-Infizierungen, außerehelichen Kindern, Testosteronspiegel, Wachstumsgeschwindigkeit des Körpers, Muskelaufbau“.

In der Einladung wird Rushton als „Wissenschafter von Weltrang“ gepriesen, der sich gegen „linke Utopien von der `Gleichheit aller Menschen`“ stellt.

 

Die Einladung ist einzusehen unter:

http://www.file-upload.net/download-2239402/RZ_Einladung_Rushton_Netz-2.pdf.html

(auf "Download" klicken)

 

Martin Graf, 3. Nationalratspräsident, ist nach wie vor überzeugtes Mitglied dieser rassentheoriebegeisterten „Kulturdeutschen“.

blank info