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Verband sozialistischer Studentinnen und Studenten
Sektion Wien
http://www.vsstoe-wien.at
Propaganda als politisches Instrument: Kritische Analyse von NS-Propagandafilmen
11. Juni 2008, HS 0.3 Wirtschaftsuniversität Wien, 19:30 Uhr
Im Zuge der Veranstaltungsreihe "Kunst und Kultur im Nationalsozialismus" veranstaltet der VSStÖ Wien eine Filmvorführung mit Diskussion zu nationalsozialistischen Propagandafilmen. Nach einer kurzen Einführung ins Thema werden wir den Propagandafilm "Heimkehr" zeigen und anschließend darüber diskutieren.
Der Eintritt ist frei!
Zum Film:
Der Film "Heimkehr" ist ein anti-polnischer Propagandafilm aus dem Jahr 1941 vom Wiener Regisseur Gustav Ucicky. "Heimkehr" zeigt eine deutsche Minderheit, die sich in einem kleinen polnischen Ort gegen die Bevölkerung zur Wehr setzen muss. Berühmte Schauspieler der damaligen Zeit wie etwa Paula Wessely oder Attila Hörbiger sollten dafür sorgen, dass die Glaubhaftigkeit des Inhalts verstärkt wurde. Der Film beinhaltet typische Merkmale von Propagandafilmen wie etwa: die Verehrung des Machthabers, die Dämonisierung des Feindes oder etwa die Propagierung der Opferbereitschaft des Volkes. Besonders ausgeprägt ist die Feindbildkonstruktion. Nach Ende des Krieges wurden einige Darsteller des Filmes vor Gericht gebracht. Doch nach einem kurzzeitigen Berufsverbot konnten die Verurteilten wieder ihre Arbeit aufnehmen, obwohl der Film als Vorbehaltsfilm mit stark propagandistischem Inhalt eingestuft wurde.
